Unser Partnerverein "Framerse"




Der Verein
Framerse ist ein Name, der sich aus den Wörtern "Fraternidad, Mercedaria und Seglar" zusammensetzt und so viel bedeutet wie Laien-Bruderschaft der Mercedarios, einem spanischen Orden, dessen Priester seit Jahrzehnten die Missionsarbeit in Venezuela betreuen.
v.l.n.r.:
Miriam Tewes, Vorsitzende von "auxilium fraternum"
Celina de Sanchez, Vorsitzende von Framerse
Padre Jesus Bel, Pfarrer an San Ramon Nonato



Der Verein wurde am 23. Oktober 1990 aus der Notwendigkeit heraus gegründet, der immer weiter ansteigenden Armut der Bevölkerung und vor allem den damit betroffenen Kindern wenigstens eine angemessene Grundversorgung an Nahrungsmitteln zur Verfügung zu stellen. Um den Rahmen der Hilfe nicht völlig ausufern zu lassen, sollte vor allem den Menschen geholfen werden, die sich innerhalb der Zuständigkeit der Pfarrei San Ramon befinden.

600 Kinder und 80 alte Menschen im Ernährungsprogramm
Die Aufgabe stellte sich schnell als Mammutprojekt heraus. Der Andrang von hilfsbedürftigen Menschen wuchs ins Unermessliche.
So werden heute nur Kinder, denen nach ärztlicher Untersuchung Unterernährung bescheinigt wird, und alte Menschen ohne familiäre Betreuung unterstützt. Die Mittel des Vereins reichen jedoch bei weitem nicht aus, allen Menschen aus dieser Gruppe zu helfen. Und obwohl es nur ein Bruchteil von der Gesamtzahl der Bedürftigen allein im Gemeindegebiet ist, versorgt der Verein mit einer Vielzahl von freiwilligen und ehrenamtlichen Helfern mittlerweile mehr als 600 Kinder und 80 alte Menschen mit dem notdürftigsten an Essen.

Inflation macht Nahrungsmittel zu teuer
Vor allem stützt sich der Verein hier auf Sachspenden und geringe Geldmittel aus der Gemeinde. Unterstützung vom Staat gibt es nicht. Da Venezuela aber mit einer galoppierenden Inflation zu kämpfen hat und die Grundnahrungsmittel mittlerweile das gleiche Preisniveau wie in Deutschland oder noch darüber erreicht haben, wird es für den Verein immer schwerer, diese große Anzahl von Menschen überhaupt noch zu versorgen.

Neuer Esssaal geplant
Trotz der Ausweglosigkeit dieser Situation hat man sich dazu entschlossen, neben den vier schon vorhandenen Esssälen noch einen fünften zu bauen, um dem immer größer werdenden Andrang von hungernden Kindern auch nur annähernd gerecht zu werden.
Jedoch ist die Finanzierung bisher völlig ungewiss. Umgerechnet rund 3.000 € sind für den Bau notwendig.
ACHTUNG: Der Saal ist fertig! (Zur Galerie)

Hilfe von außen unabdingbar
Um die gewaltige Aufgabe lösen zu können, ist "Framerse" auf Spenden aus dem Ausland angewiesen. Da das Schicksal der Kinder aus Maracaibo nur eines unter vielen ist, wäre die Aussicht auf Hilfe aussichtslos, wenn sich nicht "auxilium fraternum" dieser Aufgabe gewidmet hätte.